Ich weiß, ich weiß, ich
habe viel zu lange auf mich warten lassen. Fakt ist jedoch: Internet
ist für mich eher eine Fügung des Schicksals als etwas, das ich
beeinflussen kann.
Fünf Tage Seminar in
Accra und sechs Tage bei meiner Hostfamily in Agona Swedru liegen
bereits hinter mir.
Die Zeit im Ara-Haus in
Accra waren der reine Wahnsinn. Eher so wie Ferien im Paradies, als
Arbeit. Was natürlich nicht gerade bei dem Prozess geholfen hat zu
realisieren, dass gerade ein neuer Lebensabschnitt beginnt, und dass
man nun tatsächlich in Ghana angekommen ist.
So viel dazu.
Ob ich inzwischen
realisiert habe, dass ich angekommen bin? Nach fast einer Woche in
meinem neuem Wohnort? Definitiv nein. Dafür ist alles noch viel zu
neu und unglaublich.
Zu meinem Wohnort: Agona
Swedru ist ein Städtchen von ungefähr 50.000 Einbewohner. Hinzu
kommen mehrere am Rand liegende Siedlungen. In einer dieser
Siedlungen wohne ich. Fragt mich nicht wie sie heißt, ich kann es
nicht aussprechen, geschweige denn schreiben.
Meine Gastfamilie besteht
aus einer Gastmutter, Monica, und einer elfjährigen Gastschwester,
Anna. Beides sehr herzliche und offene Menschen, die sich die größte
Mühe geben mir ein Gefühl von einem Zuhause zu geben.
Meine Arbeit im Projekt
beginnt am Montag und ihr wollt gar nicht wissen wie nervös ich bin
…
Ich melde mich bald wieder
und dann zu spezifischen Themen hoffentlich ausführlicher!
Die nehme ich auf jeden Fall mit!